Bergeseil Off-Road Kinetikseil TREKFINDER - Ø: 28 mm / Länge: 12 m / Systembruchlast: 12 t / Zugdehnung: 30 % - inkl. Prüfbuch - Made in Germany

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GARANTIERTE SICHERHEIT durch normgerechte Kennzeichnung nach DIN EN-14492-1:2006 # inkl. Prüfbuch # inkl. Reinigungs- u. Bedienungsanleitung # TREKFINDER® Bergetechnik # MADE IN GERMANY !!!

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Beschreibung

Bergeseil Off Road Kinetikseil TREKFINDER / Materialstärke: 28 mm - Länge: 12 m - Systembruchlast: 12.000 kg - Zugdehnung >30 %

  • höchste Sicherheit durch normgerechte Kennzeichnung & beiliegende Prüfbescheinigung
  • hochwertiges Schlepp- & Bergeseil mit hoher Zugdehnung >30 %
  • hohe Systembruchlast mit 12.000 kg ( wird gemessen am schwächsten Punkt eines Seiles - im Regelfall an der Schlaufenverspleisung - d. h. wir geben nicht die Bruchlast des graden Seiles an, welche wesentlich höher wäre, sondern die in der Praxis relevante Systembruchlast! )
  • konzipiert für hohe Kraftaufnahme zur schonenden Bergung von festgefahrenen Fahrzeugen
  • 12-fach geflochtenes Seil mit beidseitig verspleisten Schlaufen und zusätzlichen, stabilen & abriebfesten Protektoren
  • die Kennzeichnung des Seiles wird durch einen zusätzlichen Schrumpfschlauch vor Beschädigung geschützt
  • inkl. Bedienungs-, Pflege-, Reinigungs- & Lagerungsanleitung
  • Made in Germany

LIEFERUMFANG:

  • 1 Stück TREKFINDER Premium Kinetikseil / Bergeseil / Offroadseil
  • 1 Stück Prüfblatt inkl. Bedienungs-, Pflege-, Reinigungs- & Lagerungsanleitung

ACHTUNG/ WICHTIG :

MIT normgerechter Kennzeichnung nach DIN EN-14492-1:2006

Kategorie: Bergeseil
Bruchlast: 12 t
Länge: 12 m
Prüfzertifikat: JA
Durchmesser: 28 mm
Farbe: weiß

Häufig gestellte Fragen

Bergeseile

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem kinetischen Bergeseil und einem Bergegurt?
Kinetische Seile sind elastisch. Sie können sich unter Last dehnen und speichern dadurch Energie. Diese gespeicherte Energie wird genutzt, um ein festgefahrenes Fahrzeug sanfter herauszuziehen. Kinetische Bergeseile sind ideal für Situationen, in denen ein Fahrzeug aus Schlamm oder Sand geborgen werden soll. Kinetikseile werden aus elastischen Materialien hergestellt, die eine Dehnung von 20 – 30 % ihrer Länge ermöglichen. Bergegurte sind im Gegensatz zu kinetischen Bergeseilen nicht elastisch. Sie sind dazu gedacht, eine konstante, stabile Zugkraft ohne Dehnung zu übertragen. Sie werden beim Abschleppen oder Bergen von Fahrzeugen eingesetzt, in denen keine elastische Kraft eingesetzt wird z.B. auf festem Untergrund oder direkt beim Abschleppen. Wobei niemals mit Schwung wie bei einem Kinetikseil in den Bergegurt hineingefahren werden sollte.
Wie funktioniert ein kinetisches Bergeseil?
Kinetische Bergeseile sind aus elastischem Material gefertigt, üblicherweise Nylon, das ihnen erlaubt, sich unter Last zu dehnen. Das unterscheidet sie von herkömmlichen Abschlepp- oder Bergeseilen. Wenn ein Fahrzeug das Seil spannt, indem es zieht, dehnt sich das Seil und speichert dabei kinetische Energie. Diese Energieaufnahme ist vergleichbar mit dem Prinzip eines Gummis, der auseinandergezogen wird. Sobald das Seil seine maximale Dehnung erreicht, beginnt es sich zusammenzuziehen und setzt dabei die gespeicherte Energie frei. Diese freigesetzte Energie unterstützt wesentlich bei der Befreiung des festgefahrenen Fahrzeugs. Dank der Elastizität des kinetischen Bergeseils wird die Zugkraft sanfter und gradueller auf das festgefahrene Fahrzeug übertragen. Diese Art des Zuges verringert das Risiko von Beschädigungen an den Fahrzeugen und am Seil. Das kinetische Bergeseil dämpft zudem Stöße und abrupte Kräfte, die während des Bergungsvorgangs entstehen können. Dies ist besonders in schwierigen Bergungssituationen, wie im Schlamm oder Sand, vorteilhaft, da ein abrupter Ruck hier schädlich sein könnte.
In welchen Situationen sollte man ein kinetisches Seil anstelle eines statischen Seils verwenden?
Kinetische Seile sollten vor allem eingesetzt werden, wenn Fahrzeuge in weichen Untergründen wie Schlamm, Sand oder Schnee feststecken und andere Bergemittel, wie z.B. ein Bergegurt, keinen Erfolg verzeichnen konnte. Mit den elastischen Seilen kann ein sanfter Ruck ein festsitzendes Fahrzeug leichter rausziehen, als ein konstanter Zug mit einem festen Gurt. Durch die Elastizität des Seiles werden die Kräfte besser verteilt und so wird die Ruckbelastung auf die einzelnen Fahrzeuge und die Ausrüstung reduziert. So können Schäden am Fahrzeug und an der Ausrüstung minimiert bzw. vermieden werden. Ein elastisches Bergeseil ist auch dann sinnvoll, wenn das bergende Fahrzeug Bewegungsfreiraum hat und Anlauf nehmen kann, um den entsprechenden Schwung für die Bergung aufzubauen. Von Vorteil ist ein Kinetikseil auch dann, wenn das bergende Fahrzeug selbst nicht genügend Traktion hat. Dann kann die Elastizität des kinetischen Seils genutzt werden, um die nötige Zugkraft zu erzeugen, ohne dass das bergende Fahrzeug selbst viel Traktion, Bewegung oder Geschwindigkeit benötigt.
Mein Geländewagen wiegt x Tonnen. Welches kinetische Bergeseil brauche ich?
Die Systembruchlast eines Bergeseils sollte immer deutlich über dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs liegen. In der Regel spricht man von zwei- bis dreifachem des maximal zulässigen Fahrzeuggewichtes, um eine sichere Bergung zu gewährleisten. Denn zusätzlich zum Fahrzeuggewicht sind bei einer Bergung noch andere Kräfte am Werk, die mit in die Berechnung einkalkuliert werden müssen. Nämlich die Zugkraft, die nötig ist, um das festsitzende Fahrzeug herauszuziehen. Die kann je nach Untergrund stark variieren. Durchmesser und Länge des Seils spielen zusätzlich eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Ein dickeres Seil hat normalerweise auch eine höhere Bruchlast, aber es ist auch schwerer und unhandlicher. Die Länge sollte so gewählt sein, dass immer ein ausreichender Abstand zwischen den Fahrzeugen gewährleistet ist. Es sollte aber immer das kürzest mögliche Seil gewählt werden, denn kürzere Seile ermöglichen eine genauere und kontrolliertere Übertragung der kinetischen Energie. Längere Seile können viel Energie speichern und freisetzen, was auch immer mit mehr Risiko verbunden ist.
Was bedeutet Systembruchlast?
Die Bruchlast gibt an, bei welcher maximalen Zuglast ein Gurt, Seil oder Schäkel reißt und nicht, was das Seil locker aushalten kann! Im Bodenzug sollten Bergemittel mit maximal der Hälfte der angegebenen Bruchlast belastet werden. Beim Bergen egal, ob mit kinetischem Seil, Gurt oder Winde ist es wichtig, dass ALLE Befestigungsmittel und die Anschlagspunkte am Fahrzeug ausreichend dimensioniert sind. Denn die Kette reißt immer am schwächsten Glied.
Wie lang muss mein kinetisches Bergeseil sein?
Die Länge des kinetischen Bergeseils hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das Seil sollte lang genug sein, um einen sicheren Abstand zwischen dem bergenden und dem festgefahrenen Fahrzeug zu gewährleisten. Aber nicht zu lang, da sich das Seil unter Last dehnt. Diese Dehnung wird am Ende in kinetische Energie umgewandelt, so dass ein längeres Seil mehr Energie speichert, was aber ebenso ein höheres Risiko birgt. Wie lang das Seil sein kann, hängt zusätzlich auch von der Umgebung ab. Auf freien Flächen kann ein längeres Seil sinnvoll sein. In dicht bewaldeten Gebieten empfiehlt sich ein kürzeres Seil. Letztlich bemisst sich die Länge des Seils anhand des Platzes, den man zur Verfügung hat. Ein längeres Seil braucht natürlich entsprechend mehr Platz.
Wie berge ich ein Fahrzeug mit einem kinetischen Bergeseil?
Ein kinetisches Bergeseil sollte nur mit Softschäkeln mit den jeweiligen Fahrzeugen verbunden werden. Wichtig ist auch, dass beim Bergen das bergende Fahrzeug nach vorne fährt und nicht den Rückwärtsgang nutzt. Zwei Drittel des kinetischen Bergeseils wird in Biegungen zwischen die Fahrzeuge gelegt. Beide Fahrzeuge sollten in einer geraden Linie hintereinanderstehen, das heißt das Seil sollte nicht schräg gezogen werden. Der Fahrer des festsitzenden Fahrzeuges sollte darauf achten, dass die Reifen geradestehen und dass die Handbremse gelöst ist. Sind beide Fahrer bereit, geben sie ein Signal und der Fahrer des bergenden Fahrzeugs fährt moderat an. Sobald ein Widerstand spürbar ist, sollte er die Kupplung treten und das Fahrzeug rollen lassen. Das kinetische Seil wird es abbremsen. Durch den Ruck sollte sich das festsitzende Fahrzeug im besten Fall bereits gelöst haben. Falls nein, kann der Vorgang wiederholt werden. Um die Bergung effizienter und sicherer zu gestalten, sollte zuerst das Gewicht des Fahrzeugs reduziert werden. Das bedeutet, Personen sollten aussteigen und die Ladung, wie Wasser- oder Spritkanister, abnehmen. Sollte das nicht ausreichen, ist es ratsam, den Widerstand vor den Rädern zu verringern. Dazu kann Matsch weggeschaufelt, eine kleine Rampe aus Ästen gebaut oder ein Bergeboard untergelegt werden, um zu verhindern, dass die Räder im Schlamm versinken. Für die Sicherheit ist es wichtig, dass alle nicht direkt an der Bergung beteiligten Personen einen Sicherheitsabstand einhalten, der mindestens dem 1,5-fachen der längsten genutzten Gurt- oder Seillänge entspricht. Niemand sollte schräg am Hang unterhalb des Fahrzeugs oder unter der Last stehen. Es ist zudem essenziell sicherzustellen, dass die Anschlagspunkte am Fahrzeug für die Zugkräfte geeignet und technisch einwandfrei sind. Aus Sicherheitsgründen ist die Verwendung von Tauwerk- bzw. Softschäkeln empfohlen. In keinen Fall darf das kinetische Bergeseil zum Heben verwendet werden.
Wie pflege ich ein kinetisches Bergeseil?
Das Seil sollte in trockenen, kühlen und luftigen Räumlichkeiten aufbewahrt werden. Es darf auf keinen Fall länger Sonnenstrahlung und UV-Strahlung aussetzt sein. Ist das Seil verschmutzt, kann es mit Wasser und Feinwaschmittel gereinigt werden. Dann an der Luft trocknen, keinesfalls in Feuernähe oder durch Hitzequellen trocknen lassen. Bei der Lagerung sollte das Seil keinen Quetsch-, Druck- oder Zugbelastungen ausgesetzt sein. Zum Transport empfiehlt sich ein Beutel oder ein Stahlkoffer.
Wie kann ich feststellen, ob ein kinetisches Bergeseil beschädigt ist und ausgetauscht werden muss?
Scharfe Kanten wie z.B. Felskanten können zu Beschädigungen des Seils führen. Auch Nässe und Vereisung können die Festigkeit von Seilen beeinträchtigen. Ist das Kinetikseil mit Chemikalien wie Laugen oder Säuren in Kontakt gekommen, sollte es sofort ausgetauscht werden. Bei der Überprüfung eines kinetischen Bergeseils müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Zunächst ist es wichtig, das äußere Erscheinungsbild der Bergeseile auf Risse, Ausfransungen, Abrieb oder Verfärbungen zu untersuchen. Diese Veränderungen können auf Verschleiß oder Beschädigungen hinweisen und darauf hindeuten, dass sie ausgetauscht werden sollten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Dehnfähigkeit des Seiles. Kinetische Bergeseile sind darauf ausgelegt, sich bei Belastung zu dehnen, um die Energie beim Ziehen eines Fahrzeugs abzufangen. Daher sollte überprüft werden, ob die Seile bei Belastung die typische Dehnung aufweisen. Falls sie nicht die erwartete Dehnung zeigen, könnte dies auf Materialermüdung hinweisen und einen Austausch erforderlich machen. Neben äußerlichen Schäden und der Dehnung ist auch das Alter des Seils ein wichtiger Faktor. Auch wenn ein kinetisches Bergeseil äußerlich keine Schäden aufweist, kann es durch Alterung und Materialermüdung an Festigkeit verlieren. Daher sollten kinetische Bergeseile je nach Häufigkeit des Einsatzes all 3 bis 5 Jahre ersetzt werden. Unter extremen Anwendungsbedingungen mit häufiger Zugbelastung, viel Schmutz (Sand, Staub, Schlamm) und mechanischem Abrieb, können die Sicherheitsreserven eines Kinetikseils bereits nach einmaligem Gebrauch so stark abgebaut sein, dass das Seil nicht mehr verwendet werden darf. Im normalen Einsatz bei gelegentlicher und sachgerechter Anwendung, kann ein Kinetikseil nach Herstellerempfehlung bis zu 2 Jahre eingesetzt werden.
Woher weiß ich, dass die TREKFINDER Kinetikseile eine gute Qualität haben?
Die kinetischen Bergeseile von TREKFINDER werden von der Firma Seilflechter hergestellt. Die Seilflechter-Tauwerk GmbH ist eine der bekanntesten und ältesten Seilhersteller in Deutschland. Alle TREKFINDER Kinetikseile werden zudem mit einem Identifizierungs- und Gewährleistungszertifikat von Seilflechter ausgeliefert, in dem eine Erstprüfung der Bruchlast bescheinigt wird. Dies garantiert die Sicherheit und Qualität des Seiles.

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